Wetten ist das Salz in der Suppe bei den Pferderennen. Selbst mit einem kleinen Einsatz kann der Besucher schon bei „seinem“ Pferd aktiv mitfiebern. Der Mindesteinsatz beträgt bei Sieg- und Platzwetten 1 Euro, bei den Kombinationswetten 50 Cent. Die Quoten werden immer für zehn Euro Einsatz dargestellt, d.h. wenn die Siegquote 42:10 lautet, werden zehn Euro Einsatz 42 Euro ausbezahlt.

Nicht eingelöste Wettscheine können während des Meetings an den folgenden Renntagen an jedem beliebigen Wettschalter eingelöst werden. Oder Sie können bis maximal vier Wochen nach dem Renntag unter Angabe Ihrer Bankverbindung an folgende Adresse geschickt werden:

Baden Racing GmbH
Rennbahnstr. 16
76473 Iffezheim

Wettarten

Die Siegwette

Sekt oder Selters – so lautet die Devise bei der Siegwette. Es gilt den Sieger zu treffen. Ein wenig Statistik zur Hilfe: Nur jedes dritte Rennen wird tatsächlich vom Totofavoriten – das ist das Pferd mit der niedrigsten eventuellen Siegquote – auch gewonnen.

Die Platzwette

Eine sehr einfache Wettart ist die traditionelle Platzwette. Wenn das ausgewählte Pferd unter die ersten drei Ränge läuft, dann hat man gewonnen. Ausnahme sind Rennen mit weniger als acht Startern, dann zählt die Platzwette nur für die ersten beiden Ränge. Bei zwölf und mehr Startern gibt es eine vierte Platzwette, allerdings nur in den Rennen, in denen die Viererwette ausgespielt wird.

Die Platz-Zwillingswette

Bei der Platz-Zwillingswette müssen die zwei getippten Pferde auf die ersten drei Plätze einlaufen. Um die eigenen Chancen noch zu erhöhen, empfiehlt sich aber eine Kombinationswette von mindestens drei Pferden. Selbst wenn ein Kandidat dann schwächelt, kann man noch gewinnen. Ein idealer Einstieg in die Welt der Kombinationswetten.

04.06.2011, Iffezheim, Baden-Wuerttemberg, DEU - Fruehjahrs-Meeting 2011. Galopprennbahn Baden-Baden, Iffezheim. () 001D040611IFFEZHEIM.JPG [Copyright (c) Frank Sorge, Fotograf, Tel. 0049(0)3078705340, Mobil: 0049(0)178 788 5678, Fax: 0049(0)30 78705341, web: www.galoppfoto.de, e-mail: info@galoppfoto.de, Bankverbindung: Bln. Spk., Kto.: 620159286, BLZ 1005000 - NO MODEL RELEASE - bei Verwendung des Fotos ausserhalb journalistischer Zwecke bitte Ruecksprache halten - Foto ist honorarpflichtig!]

Die Zweierwette

Ein Klassiker im Wettangebot ist die Zweier- oder Einlaufwette. Dabei gilt es, den richtigen Einlauf vorherzusagen, d.h. wer wird Erster und wer Zweiter? Die korrekte Reihenfolge der Pferde ist dabei entscheidend. Deshalb empfiehlt es sich, bei der Zweierwette zumindest „Hin- und Zurück“ zu wetten. Das kostet zwar doppelt so viel Einsatz, erhöht die Gewinnchancen aber beträchtlich, denn in welcher Reihenfolge die beiden gewetteten Pferde nun einlaufen, ist dann egal.

Die Dreierwette

Mit wenig Einsatz viel Geld zu gewinnen – das ist mit der Dreierwette möglich. Es ist allerdings nicht ganz einfach, denn es müssen die ersten Drei in der richtigen Reihenfolge gespielt werden. Zwei Wege bieten sich an: Entweder mit Vollkombination oder mit Bankpferd arbeiten. Bei der Vollkombination werden drei, vier oder mehr Pferde ausgewählt, die auf die ersten drei Plätze laufen. Bei einem Bank- oder Stellpferd setzt man ein oder mehrere Pferde auf einen festen Platz und reduziert so die Zahl der möglichen Kombinationen.

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Die Viererwette

Bei der Viererwette gilt es, unter den Startern (maximal sind in Iffezheim 18 Pferde erlaubt) die auszusuchen, die auf den ersten vier Rängen landen. Wichtig ist dabei die richtige Reihenfolge.

Der geringe Mindesteinsatz ermöglicht es, mit relativ wenig Geld zahlreiche Kombinationen zu spielen. Auch hier empfiehlt es sich, mit so genannten Stellpferden zu arbeiten. Noch besser ist es, bei dieser Wette eine Tippgemeinschaft einzugehen.

Zehn Wett-Regeln nicht nur für Einsteiger

  • Die Sieg und Platzwette verlangt kein großes Vorwissen. Tasten Sie sich langsam an das Wettgeschehen heran, schon mit kleinem Einsatz können Sie viel Spaß haben.
  • In Iffezheim gewinnt der Toto-Favorit (das Pferd mit der niedrigsten Eventual-Quote, die vor dem Rennen auf den Bildschirmen eingeblendet werden) nur in einem von drei Rennen. In zwei von drei Rennen ist er aber unter den ersten Drei und damit ideal für eine erfolgreiche Platzwette.
  • Wenn sich die Eventualquote in der letzten Viertelstunde vor dem Rennen deutlich nach unten oder oben bewegt, ist das ein klares Zeichen. Sinkt die Quote, glauben mehr Experten an den Erfolg des Pferdes. Umgekehrt ist Vorsicht angesagt.
  • Informationen und Tipps erhalten Sie bei den täglichen kostenlosen Führungen an jedem Renntag. Zudem gibt es nach jedem Rennen bis zum Hauptrennen eine Einführung in das Wettgeschehen am Infostand unter der Sattelplatz-Tribüne.
  • Gehen Sie zum Führring, schauen sich Pferd und Reiter an und hören Sie den Tipps unserer Experten im “RaceBets.com-Turftalk” zu. Es lohnt sich.
  • Wichtige Tipps finden Sie auch im Rennprogramm und in der Fachzeitschrift „Sport-Welt“.
  • Hören Sie bei der Auswahl Ihrer Wette auf Ihr Bauchgefühl, aber entscheiden Sie über den Wetteinsatz mit Ihrem Verstand. Spielen Sie nie über Ihre Verhältnisse.
  • Setzen Sie sich ein Limit am Anfang des Renntages und verteilen Ihre Einsätze über den Tag, damit Sie einen Nachmittag lang Spaß haben und sich nicht über einen möglichen Verlust ärgern.
  • Wetten ist erst ab 18 Jahren möglich.

Wetten kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst. Fachliche Hilfe finden Sie https://www.spielen-mit-verantwortung.de/gluecksspielsucht.html